Von Kampanien bis Kalabrien
Ausflüge ab Cedromare in die weitere Umgebung und Zwischenstopps auf der Reise
Das Meerpanorama oberhalb von Maratea, die Säulen antiker Tempel in Paestum, Sapris Ufer an der Bucht. Entlang der Küste gibt es Orte, für die sich eine längere Fahrt ab Santa Maria del Cedro lohnt. Die entferntesten lassen sich am besten an zusätzlichen Reisetagen in Kampanien erkunden.
Im gesamten Cedromare-Reiseführer
Nach Norden in Richtung Maratea
Maratea hat Aussichten, bei denen man gern länger bleibt. Unterhalb des Cristo Redentore breitet sich die Küste weit aus, in der Altstadt wandert der Blick zu den Details der Häuser und am Hafen zu den Booten. Für den Berg, den Borgo und ein Mittagessen am Wasser lohnt sich ein ganzer Tag.
Weiter nördlich öffnet sich Sapri zum Golf von Policastro. Das Ufer lädt zum Spazieren ein, danach lässt es sich schön mit Blick aufs Wasser sitzen. Ein guter Zwischenstopp auf einer Reise durch das südliche Kampanien.
Nach Süden zu kleinen Städten und Thermen
In Guardia Piemontese lebt die Erinnerung an die okzitanischen Wurzeln der Bewohner weiter. Paola zieht Besucher zum Heiligtum des heiligen Franziskus, während sich das alte Amantea auf einer Anhöhe über der Küste ausbreitet. Auf dem Weg nach Süden lädt die Landschaft immer wieder dazu ein, die Hauptstraße zu verlassen.
Terme Luigiane und Terme Caronte bieten sich für einen Tag in den Thermen an. Wähle vor der Fahrt direkt beim jeweiligen Anbieter ein verfügbares Angebot aus. Den Rest des Tages kannst du für Erholung und eine Mahlzeit in Ruhe freihalten.
Noch mehr Urlaub unterwegs
Eine Reise über Neapel kann mit ein paar Tagen in Kampanien beginnen. In Pompeji gehst du durch die Straßen einer antiken Stadt, am Vesuv stehst du mitten in einer Vulkanlandschaft und in Paestum betrachtest du Tempelsäulen unter freiem Himmel. Palinuro und Marina di Camerota laden dazu ein, schon vor Kalabrien einen Aufenthalt am Meer einzulegen.
Für Kampanien lohnt sich ein eigener Abschnitt des Urlaubs. Danach kannst du in Cedromare wohnen, am Strand von Santa Maria del Cedro entspannen und kürzere Ausflüge in die Umgebung unternehmen.
Orte aus unserem Reiseführer
Wähle deinen nächsten Halt
Maratea. Die Küste von oben
Auf dem Monte San Biagio, neben dem Cristo Redentore und der Basilika, zieht das Panorama den Blick sofort zum Meer. Weiter unten liegt der historische Borgo und am Wasser der Hafen. Für Maratea und diesen Teil der Basilikata lohnt sich ein ganzer Tag.
Für die Anfahrt zum Monte San Biagio verweist die Gemeinde auf den Parkplatz Madonna degli Ulivi. Die letzte Strecke wird mit einem Shuttlebus, der navetta, zurückgelegt. Prüfe vor der Fahrt seine Verfügbarkeit und Fahrzeiten.
Im Borgo kannst du zwischen den Häusern langsamer werden und dich rund um den Palazzo De Lieto umsehen. Danach bietet es sich an, zum Porto di Maratea hinunterzufahren, am Wasser Platz zu nehmen und den Tag mit Blick auf die Boote ausklingen zu lassen.
Sapri am Golf von Policastro
Sapri liegt am Golf von Policastro im Süden Kampaniens. Die Stadt ist dem Wasser zugewandt. So wandert der Blick selbst bei einem kurzen Halt gern zur weiten Bucht zurück.
Mach einen Halt an der Bucht
Vom Ufer lohnt sich ein Abstecher ins Zentrum in Richtung Piazza del Plebiscito und Kirche Immacolata. Die Weite am Meer weicht hier den Details der Stadt. Den Rückweg ans Wasser kannst du dir für den Abschluss des Spaziergangs aufheben.
Sapri passt gut zu einer Reise nach Norden. Ein Mittagessen und ein Spaziergang an der Bucht bieten eine Pause von der Fahrt. Dabei lernst du zugleich ein Stück der Küste Kampaniens kennen.
Guardia Piemontese, Acquappesa und Terme Luigiane
Guardia Piemontese hat seine Verbindung zur okzitanischen Kultur, Sprache und Tradition bewahrt. Hinter dem Ortsnamen steht die Geschichte von Menschen, die ihre Bräuche nach Süditalien brachten. Es lohnt sich, sie bei einem Spaziergang kennenzulernen.
Okzitanisches Kalabrien und Thermen
In der Umgebung von Acquappesa liegen die Terme Luigiane. Wenn du dich in den Thermen erholen möchtest, sieh dir das aktuelle Angebot an und wähle einen Termin direkt beim Betrieb.
Du kannst länger in Guardia Piemontese bleiben oder den größten Teil des Tages in den Thermen verbringen. Nach der Besichtigung oder dem Baden bleibt am besten noch Zeit für eine Mahlzeit, ohne dass du schon zum nächsten Ort eilen musst.
Paola. Heiligtum und Stadtspaziergang
Das Santuario di San Francesco di Paola erzählt von einem wichtigen Teil der religiösen Geschichte Kalabriens. Die weitläufige Anlage lädt zu einem Besuch in Ruhe ein. Informiere dich vor der Anreise, welche Bereiche zugänglich sind.
Nach dem Heiligtum wartet noch die Stadt selbst. Die Porta San Francesco, die Fontana dei Sette Canali und die Straßen der Altstadt bieten sich für einen weiteren Spaziergang an. Plane für die Fahrt und diesen Teil von Paola zusätzlich Zeit ein.
Für Paola kannst du dir gut einen ganzen Tag nehmen. So bleibt nach dem Besuch des Heiligtums Zeit für ein Mittagessen und die Gassen der Stadt, ohne schon an den nächsten Ausflug zu denken.
Amantea. Altstadt über der Küste
Die alten Häuser von Amantea stehen auf einer Anhöhe über dem Küstenviertel. Von unten fällt zunächst das ganze Stadtbild ins Auge. In den Gassen treten stattdessen Fassaden, Treppen und kleine Plätze in den Vordergrund.
Ein Spaziergang mit immer weiterem Blick
Beim Spazieren zeigt sich immer wieder ein anderer Abschnitt der Küste. Bleib ruhig dort stehen, wo sich der Blick weitet, und geh dann wieder zwischen die Häuser, um ihre Details zu betrachten. In Amantea ist schon der Weg durch die Altstadt ein schöner Teil des Tages.
Wenn du von Lamezia Terme nach Santa Maria del Cedro reist, kannst du hier für einen Spaziergang und eine Mahlzeit anhalten. So beginnt das Kennenlernen Kalabriens schon vor der Ankunft am Ferienhaus.
Lamezia Terme und Terme Caronte
Lamezia Terme lohnt sich auch abseits des Flughafens SUF. In Nicastro erwarten dich der Corso Numistrano, die Kathedrale Santi Pietro e Paolo und die alten Häuser am Fuß des Burghügels. Wenn du auch die Burgruine sehen möchtest, prüfe vorher, ob sie zugänglich ist.
Für die Terme Caronte solltest du einen eigenen Besuch einplanen. Die Thermen liegen außerhalb des Zentrums. Wähle vor der Anreise ein aktuelles Angebot des Betreibers aus und lass dir den Termin bestätigen.
Das Kulturministerium hat die Wiedereröffnung des Museo Archeologico Lametino für den 24. Oktober 2026 angekündigt. Lass dir vor deinem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten bestätigen.
Ein Spaziergang durch Lamezia Terme passt gut an den Anfang oder das Ende des Urlaubs. Lass vor einem Flug ausreichend Zeit für die Fahrt zum Flughafen SUF und das Einchecken.
Neapel zum Auftakt des Italienurlaubs
Neapel kann den Auftakt deines Italienurlaubs bilden, bevor du nach Cedromare weiterreist. Plane mehr als die reine Weiterfahrt vom Flughafen ein, um die Straßen der Stadt und diesen Teil Kampaniens kennenzulernen.
Spaccanapoli und San Gregorio Armeno führen dich in die dicht bebaute Altstadt. Die Piazza del Plebiscito und der Palazzo Reale zeigen die monumentale Seite der Stadt. Nach dem Spaziergang lässt es sich schön bei einem Essen sitzen und einfach das Leben auf der Straße beobachten.
Für das Museo Archeologico Nazionale lohnt es sich, mehr Zeit einzuplanen. Informiere dich vorher über Tickets und zugängliche Räume. Pompeji und der Vesuv verdienen jeweils einen eigenen Tag in Kampanien.
Pompeji. Durch die Straßen der antiken Stadt
In Pompeji nimmt Geschichte die Breite einer Straße und die Größe eines Hauses an. Zwischen Handelsplätzen und Forum ist das Bild einer antiken Stadt erhalten geblieben, in dem sich Spuren des Alltags erkennen lassen.
Zwischen Häusern und Forum
Die offizielle Karte und die Übersicht der zugänglichen Parkbereiche helfen dir, deinen Weg durch die Ausgrabungsstätte zu wählen. Nimm dir Zeit für Details, statt alle Straßen abzulaufen. Bei einer Führung lassen sich die Gebäude leichter mit dem Leben ihrer früheren Bewohner verbinden.
Pompeji besuchst du am besten bei einem eigenen Aufenthalt in Kampanien, vor oder nach deiner Zeit in Cedromare. Nach einem solchen Tag sind die nächsten Vormittage am Strand von Santa Maria del Cedro eine angenehme Abwechslung.
Der Vesuv und der Blick zur Bucht
Am Vesuv steht der Vulkan selbst im Mittelpunkt. Der Weg Gran Cono führt zum Krater hinauf. Gestein und Boden machen deutlich, wie anders diese Landschaft entstanden ist als die bebauten Straßen im nahen Neapel.
Der Weg zum Krater
Beim Aufstieg lohnt es sich, den Blick immer wieder zur Bucht zu wenden. Die Aussicht hängt von den Bedingungen ab. Plane deinen Besuchstermin, die Tickets und die Anfahrt nach den aktuellen Regeln des Parks.
Plane für den Vulkan einen eigenen Tag in Kampanien ein. Neapel und Pompeji können die übrigen Tage dieses Reiseabschnitts füllen, bevor du nach Santa Maria del Cedro zur Erholung am Meer aufbrichst.
Paestum und Velia. Antike in Kampanien
Die Tempelsäulen von Paestum stehen unter freiem Himmel und fallen schon aus der Entfernung ins Auge. In Velia laden die Überreste einer weiteren antiken Stadt dazu ein, länger bei der Geschichte Kampaniens zu verweilen.
Säulen unter freiem Himmel
Bei einem kurzen Aufenthalt wähle einen der Parks. Wenn du dich für Archäologie interessierst, lohnt sich für Paestum und Velia jeweils ein eigener Besuch – mit Zeit für die Bauwerke und die Geschichten im Museum. So fallen dir eher Details auf, die bei einem schnellen Rundgang untergehen.
Beide Orte passen gut zu einer Reise durch Kampanien. Weiter südlich wartet Santa Maria del Cedro. Dort kannst du nach den Besichtigungen antiker Städte ein paar Tage am Strand verbringen.
Cilento, Palinuro und Marina di Camerota
In Palinuro fällt das felsige Kap ins Auge. Rund um Marina di Camerota wechseln sich Strände, Buchten und Felsen ab. Dieser Teil des Cilento lädt dazu ein, schon vor der Ankunft in Kalabrien ein paar Tage am Meer zu bleiben.
Noch ein paar Tage am Meer
Ein Ort genügt als Ausgangspunkt, um den nahen Küstenabschnitt kennenzulernen. Nach einem Strandtag bieten sich ein Spaziergang oder eine Bootstour an. Kläre Route und Verfügbarkeit der Tour mit dem Veranstalter und berücksichtige dabei die Bedingungen auf See.
Palinuro und Marina di Camerota können einen eigenen Abschnitt deines Urlaubs in Kampanien bilden. Danach führt die Reise weiter nach Santa Maria del Cedro und zu neuen Ausblicken auf die italienische Küste.
Certosa di Padula. Ein Halt zwischen Kreuzgängen
In der Certosa di San Lorenzo in Padula wandert der Blick die Kreuzgänge entlang und hin zur monumentalen Treppenanlage. Wie weitläufig das Kloster ist, zeigt sich am besten in den Innenhöfen. Dort lassen sich die Proportionen des gesamten Bauwerks betrachten.
Unter den Arkaden des Klosters
Die sich wiederholenden Arkaden bilden einen Rhythmus, der sich mit jedem Schritt verändert. Geh in Ruhe auf dem jeweils zugänglichen Rundweg durch die Anlage und bleib bei den architektonischen Details stehen.
Padula passt zu einer Reise durch das Landesinnere Kampaniens. Ein Halt zur Besichtigung und zum Mittagessen bietet eine Pause von der Fahrt, bevor es weiter nach Santa Maria del Cedro geht.
Orte auf der Karte
Schau nach, wo die beschriebenen Orte liegen, und wähle das Ziel deines nächsten Ausflugs.
Pollino, Sirino und Sila
Eine längere Fahrt kann auch in die Berge führen. In den hohen Lagen des Pollino hast du die Wahl zwischen dem Aussichtspunkt Malvento und einer vollständigen Gipfeltour. Der Sirino mit dem Lago Laudemio und die Wälder der Sila sind weitere, eigenständige Ziele. Jedes braucht Zeit für Anfahrt und Aufenthalt. Wähle deshalb am besten ein Ziel pro Tag.